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Chemische Innenraumschadstoffe

 

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Terpene

Die Bedeutung der Terpene als Schadstoffe in Innenräumen ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Es handelt sich dabei um natürliche vorkommende ätherische Öle. Bei Raumluftuntersuchungen werden immer häufiger erhöhte Konzentrationen der Monoterpene Limonen, δ-3-Caren, α- und β-Pinen sowie von Sesquiterpenen festgestellt. Diese Stoffe kommen natürlich unter anderem in Hölzern, vor allem Nadelhölzern vor. Der Einbau größerer Flächen von kurz abgelagertem, unbehandeltem Holz kann über eine längere Zeit eine starke Freisetzung nach sich ziehen. Auch neue, mit Folien nahezu luftdicht verpackte Fichten- und Kiefernholzmöbel können eine Quelle darstellen.

Terpene findet man außerdem als natürliches Lösungsmittel in vielen Farben, Lacken und Holzpflegemitteln, insbesondere auch in Bioprodukten.

Der Geruch von Terpenen z.B. nach frischem Holz (Pinen) oder Zitronen (Limonen) wird in der Regel als angenehm empfunden. Deshalb werden sie häufig als Duftstoffe in Reinigungsmitteln, „Raumluftverbesserern“, Duftlämpchen verwendet. Als Duftstoffe finden auch Terpenketone und Terpenalkohole wie Campher und Geraniol Anwendung.

Bei hohen Konzentrationen lösen Terpene Schleimhaut- und Bindehautreizung bis hin zu Kopfschmerzen und Benommenheit aus. Nach neueren Erkenntnissen können einige Terpene Allergien auslösen.
 

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Dr. Dipl. Ing. Ulrich Weiss, Mobil: 0163-2597864  |  Impressum