SchimmelsanierungSanieren bedeutet in der Regel nicht nur das Entfernen des befallenen Materials, sondern vor allem die Beseitigung der Ursache des Befalls. Zum Beispiel müssen nach einem
Wasserschaden die betroffenen Materialien einschließlich der Böden und Wande getrocknet werden. Die Sanierung von größeren Schimmelschaden an der Gebaudesubstanz – größer bedeutet eine befallene Flache von mehr als 0,25 m2 - sollte geeigneten Fachfirmen übertragen werden. Aufgrund der dabei möglichen Freisetzung großer Mengen von Sporen sollte persönliche Schutzausrüstung (Staubfiltermaske, Schutzkleidung) getragen werden und ab einer zu saubernden Flache von etwa 1 qm eine Abschottung mit Absaugung zum Einsatz kommen.
Bei starkem Schimmelbefall an tragenden Teilen (Balken, Stützen, Fußböden, Wande) sollte ein Statiker hinzugezogen werden, da Schimmel beim Wachstum die Unterlage zersetzt. Bei erkannten Durchfeuchtungen (Wasserschaden) in Innenraumen sollten innerhalb möglichst kurzer Zeit (langstens 48 Stunden) feuchte Materialien entfernen oder getrocknet werden. Dies geschieht in der Regel durch spezialisierte Trocknungsfirmen.
Nach der Sanierung sollte der Sanierungserfolg durch eine Freigabemessung bestatigt werden. [zum Anfang] |