Schimmelpilze und BakterienDie Bedeutung von Schimmelpilzen bzw. der von ihnen produzierten allergiauslösenden und toxischen Schadstoffe ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen.
Die Untersuchung von Schimmelschäden fällt in das Arbeitsgebiet der Baubiologie.
Den entscheidenden Faktor für das Wachstum von Schimmel und Bakterien stellt die Feuchte dar. Als Ursache von Feuchteschaden kommen einerseits bauliche Mangel, Wasserschaden und zunehmend Überflutungen durch Hochwasser in Betracht. Anderseits Seite führen haufig Modernisierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung in Verbindung mit nicht angepasstem Nutzerverhalten zu erhöhter Feuchte und dadurch zu Schimmelschaden.
Durch baubiologische Untersuchungen lassen sich auch versteckte Schimmelschäden ermitteln.
Schimmelpilze bzw. deren Sporen können Allergien verursachen und allergische Symptome auslösen. Das allergene Potential von Schimmelsporen ist nach neueren Erkenntnissen etwa zweihundertfach höher als das von Graserpollen. Flüchtige Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen (MVOC) sind teilweise giftig und verursachen Geruchsbelastigungen. Einige Arten können bei immungeschwachten Menschen zu Infektionen (Mykosen) führen.
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Die Untersuchung von mikrobiellen Schaden ist sehr komplex und die Wahl der Verfahrensweise von größter Bedeutung für die Aussagekraft der Ergebnisse. Wir richten uns dabei eng an den "Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenraumen" des Umweltbundesamts (2002). Wir
verfügen über modernste Gerate für gebaudephysikalische Messungen zur Lokalisierung der Feuchte- bzw. Schimmelschaden. Zur Luftprobenahme verwenden wir die u.a. vom UBA empfohlenen Holbach Impaktoren und Partikelsammler. Die Auswertung der Proben erfolgt durch ein zertifiziertes mykologisches Labor. |