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Organozinnverbindungen

Als Beispiele für den Einsatz in Holzschutzmitteln sind Tributylzinnoxid (TBTO) und Tributylzinn-Benzoat (TBTB) und Tributylzinn-Naphtenat (TBTN) zu nennen. Daneben werden Organozinnverbindungen auch als Konservierungsmittel in wasserverdünnbaren und schimmelfesten Anstrichen sowie zunehmend als Stabilisatoren (s. dort) in PVC verwendet.

Gesundheitliche Aspekte

Organozinnverbindungen gelten als extrem toxisch. Akute Vergiftungssymptome sind Hautreizungen, Muskelschwache, Krampfe, Lahmungserscheinungen, Depression, verlangsamte Herztatigkeit, Atembeschwerden und Bewusstlosigkeit. Bei langanhaltender Einwirkung wurden Allergien, Stoffwechselstörungen, Depressionen, Lungenentzündung, Bronchitis, Muskelschwache, Ödeme im Gehirn und Rückenmark sowie Leber- und Nierenschadigungen beobachtet.
 

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Dr. Dipl. Ing. Ulrich Weiss, Mobil: 0163-2597864  |  Impressum