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Chlorthalonil

Es handelt sich um einen fungiziden Wirkstoff aus der Gruppe der Chlorierten Kohlenwasserstoffe (CKW), der seit den 60er-Jahren sowohl in der Landwirtschaft als auch in Holzschutzmitteln eingesetzt wird.

Gesundheitliche Aspekte

Über die toxikologischen Eigenschaften von Chlorthalonil ist nur wenig bekannt. Von Arbeitern aus der Land- und Forstwirtschaft sind Vergiftungserscheinungen bekannt geworden. Aus Tierversuchen gibt es Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung. In den USA wird Chlorthalonil von der EPA in die Gruppe der zehn gefahrlichsten Pestizide eingeordnet, die 80% des durch Pestizide bedingten Krebsrisikos darstellen. In Deutschland gibt es für Holzschutzmittel mit C. als Wirkstoff keine Anwendungsbeschrankungen.
Chlorthalonil wurde 1992 in die MAK-Liste Gruppe III B aufgenommen, d.h. bei den Stoffen mit besonderem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial. Außerdem wurde Chlorthalonil mit einem "S" für sensibilisierend (allergen) gekennzeichnet. Die Aufnahme von Chlorthalonil kann folgende Symptome auslösen: Hautreizungen, Augenreizungen, Durchfall, Atembeschwerden und Blutharn.
 

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